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Wellenoberflächenstrukturen aus der zeitgemäßen und zukünftigen Fertigung und deren Einfluss auf die Dichtqualität von Radial-Wellendichtungen

140,00 EUR
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Shipping time:   3-4 Days
Product No.: 512279
GTIN: 4250697510504




FKM 2004
Heft Nummer 279
Preis: Euro 140,00


Abschlussbericht Kurzfassung:
Ziel des Forschungsvorhabens war, mittels alternativer Fertigungsverfahren hergestellte Wellenoberflächen hinsichtlich ihrer Eignung als Dichtringgegenlauffläche zu untersuchen und die Oberflächen zu charakterisieren. Untersucht wurden das Längsdrehen harter und weicher Oberflächen, das Einstechdrehen, das Tangentialdrehen, das Längsdrehen mit Wiper-Schneidengeometrie sowie der Einfluss von Werkzeugverschleiß und Schwingungen der Fertigungsmaschine. Ob die unterschiedlichen Wellenoberflächen geeignet sind, wurde zum einen durch den Förderwert der Welle beurteilt. Zum anderen wurde die Dichtheit im Praxisnahen Betrieb ermittelt. Die Topografie der Wellenoberflächen wurde dreidimensional vermessen und analysiert. Die ca. 200 für das Forschungsvorhaben am Fraunhofer IPT in Aachen gefertigten Wellenoberflächen sind alle dichtungstechnisch geeignet. Es gab keine erhöhten und somit kritischen Förderwerte. Die Dichtstellen blieben in den 240 bzw. 1000 Stunden Dichtheitsuntersuchungen mit Mineralöl dicht. Keine Dichtstelle leckte. Der Verschleiß der Stahl-Wellenoberflächen und der Dichtringe war gering. Die Wellenoberflächen weisen in Umfangsrichtung, verglichen mit der üblichen Messrichtung in Achsrichtung, nahezu ausnahmslos ein stark abweichendes Rauheitsprofil und sehr unterschiedliche. Rauheitsparameter auf. In Umfangsrichtung sind die gedrehten Oberflächen viel glatter. Eine mögliche Ursache für die häufig in der Praxis beklagte Undichtheit beim Einsatz gedrehter Wellenoberflächen ergibt sich aus der Untersuchung einer manuell aufgebrachten Mikrostruktur. Einer als dicht bzw. geeignet befundenen Hartgedrehten Wellenoberflächen wurde durch Einpolieren eine wenige Nanometer tiefe Kratzerstruktur unter : ± 45° zur Wellenachse überlagert. Diese war sehr förderintensiv. Das Dichtsystem wurde undicht. Derartige Strukturen können durch Nachbearbeitungsverfahren wie z.B. dem Superfinishen auf die Oberflächen gebracht werden. Auf zum Schleifen im Einstich alternativ durch Drehen gefertigten Wellenoberflächen kann unter den hier gewählten, weitläufigen Randbedingungen zuverlässig abgedichtet werden kann. Die Drehwendel ist nicht die eigentliche Ursache für Leckage. Diese ist in feineren Strukturen zu suchen. Zu bemerken ist in diesem Zusammenhang auch die hohe Qualität der Fertigungseinrichtung, und somit der Wellenoberflächen, sowie die des Dichtringes. Das Ziel des Forschungsvorhabens wurde erreicht.


Berichtsumfang:
164 Seiten, 35 Abbildungen, 15 Tabellen, 17 Literaturstellen

Beginn der Arbeiten:
01. April 2001

Ende der Arbeiten:
31. Dezember 2003

Zuschussgeber:
BMWAlAiF-Nr. 12838 N

Forschungsstelle:
Institut für Maschinenelemente (IMA), Universität Stuttgart

Institutsleiter:
Prof. Dr.-Ing. B. Bertsche

Bearbeiter und Verfasser:
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. habil. W. Haas Dipl.-Ing. T. Kunstfeld

Obmann des Arbeitskreises:
Dr.-Ing. D. Frey, Zahnradfabrik Friedrichshafen

Vorsitzender des Beirates:
Dr.-Ing. e.h. J. Rabe, Höchstadt

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Wellenoberflächenstrukturen aus der zeitgemäßen und zukünftigen Fertigung und deren Einfluss auf die Dichtqualität von Radial-Wellendichtungen was added to our catalogue on Friday, 27. February 2009.



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