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Art.Nr.: 60200




aquimo: Adaptierbares Modellierungswerkzeug und Qualifizierungsprogramm für den Aufbau firmenspezifischer mechatronischer Engineeringprozesse - Ein Leitfaden für den Maschinen- und Anlagenbau

Große Potenziale zur weiteren Steigerung der Engineering-Effizienz liegen in einem parallelen, mechatronischen Engineering-Prozess. Oftmals vorherrschende sequentielle Entwicklungsprozesse sind fehleranfällig und änderungsintensiv. Mit aquimo werden Entwicklung und Produkte schneller, besser und günstiger. Möglich wird dies über einen neuartigen Ansatz mit Baukastenarchitektur. Bereits viele führende Firmen machen bei dieser innovativen Methode mit und füllen den „firmenübergreifenden Baukasten“ mit Leben: Denn viele Komponenten und Baugruppen, auch ganze Strukturen werden innerhalb einer Branche teilweise ähnlich oder identisch erstellt. Nun heißt es nur noch den Teil des eigenen, firmenspezifischen Baukastens mit eigenen disziplinspezifischen (mechanischen, elektr(on)ischen und softwaretechnischen) Daten weiter füllen und damit zeitsparend einen 100% firmenspezifischen Entwicklungs-Baukasten zu erhalten. Mit aquimo werden nicht nur technische Schnittstellen sondern auch Kommunikationsschnittstellen zwischen den Abteilungen und Disziplinen geschaffen. Neue Produkte können somit schneller durchgeplant und simuliert werden. Das Forschungsprojekt „aquimo“ wurde gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung“ und betreut vom PTKA, Projektträger Karlsruhe – Institut für Technologie.

Den Forderungen des Marktes kann nicht mehr nur durch eine weitere Optimierung der in den Unternehmen etablierten und gelebten sequenziellen Engineering-Prozesse begegnet werden. Neue innovative Denkansätze sind gefragt. Große Potenziale zu weiteren Steigerungen der Engineering-Effizienz liegen in einem parallelen mechatronischen Engineering-Prozess gepaart mit den geeigneten Maßnahmen zur Qualifizierung der Mitarbeiter und entsprechenden durchgängigen Organisationsstrukturen in den Unternehmen. Es gilt nicht nur technologische Schnittstellen, sondern auch Kommunikationsschnittstellen zwischen den einzelnen Technikdisziplinen und den jeweiligen Experten der Bereiche Mechanik, Elektrik, Elektronik und Informationstechnik zu schaffen. Nur durch die konsequente Umsetzung des mechatronischen Ansatzes lassen sich innovative Investitionsgüter entwickeln, Funktionalitäten erhöhen und die Zuverlässigkeit sowie die Sicherheit steigern. Vor diesen Hintergrund haben sich drei Maschinen- und Anlagenbauer, zwei Forschungsstellen sowie ein Softwarehaus zu einem Verbund zusammengeschlossen, um gemeinsam das Forschungsprojekt AQUIMO zu bearbeiten. Ziel des Verbundprojektes ist es, einen interdisziplinären, mechatronischen Entwicklungsprozess zu definieren und die damit verbundenen Qualifizierungsmaßnahmen sowie ein Werkzeug zur Unterstützung des Engineering-Prozesses zu entwickeln.

Inhalt:

1 Einführung
2 Ausgangssituation, Ziele und Anforderungen
2.1 Ziele
2.2 Ausgangssituation und Anforderungen
2.2.1 Der Faktor Mensch: Kommunikation / Organisation / Qualifizierung
2.2.2 Ergebnisse des Forschungsprojekts Föderal
2.2.3 Entwicklungsprozesse
2.2.4 Informationsmodell
2.2.5 Beschreibungsmittel
3 AQUIMO-Methode
3.1 Definition des mechatronischen Entwicklungsprozesses
3.1.1 Definition der Entwicklungsphasen
3.1.2 Fokus des AQUIMO-Projekts
3.2 Informationsmodell
3.3 Beschreibungsmittel
3.4 Entwurfsbaukasten
3.5 Empfehlungen zur Einführung mechatronischer Entwicklungsprozesse.
3.5.1 Ein Beispiel für Veränderung: Einführung einer mechatronischen Produktstruktur in der Organisation
3.5.2 Widerstände als Impulsgeber für Veränderungen nutzen
3.5.3 Strategieentwicklung
3.5.3.1 Auswahl der lokalen Strategie
3.5.3.2 Partizipation
3.5.3.3 Gestaltung der zukünftigen Zusammenarbeit
3.5.3.4 Wissensmanagement
3.5.4 Fazit
4 AQUIMO-Werkzeug
4.1 Architektur des AQUIMO-Werkzeugs
4.2 Verwaltung der Daten
5 Einsatz der AQUIMO-Methode bei den Anwenderfirmen
5.1 Gebr. HELLER Maschinenfabrik GmbH
5.1.1 Pilotanwendung
5.1.2 Vorgehen bei der Erstellung eines Entwurfmodells
5.1.3 Installationsentwurf
5.1.4 Zusammenfassung und Ausblick
5.2 Homag Holzbearbeitungssysteme AG
5.2.1 Ausgangssituation und Zielsetzung
5.2.2 Einsatz am Beispiel eines Formfräsaggregates FK21
5.2.3 Aufbau des Entwurfsmodells mit der AQUIMO-Methode
5.2.4 Zusammenfassung und Ausblick
5.3 NAGEL Maschinen- und Werkzeugfabrik GmbH
5.3.1 Vorarbeiten
5.3.2 Problemstellung
5.3.3 Zielstellungen
5.3.4 Ergebnisse
5.3.4.1 Disziplinübergreifende Zusammenarbeit
5.3.4.2 Generierung von Simulationsmodellen
5.3.4.3 Schnellere Variantenbewertung
5.3.5 Zusammenfassung und Ausblick
6 Qualifizierung in der beruflichen Aus- und Weiterbildung
6.1 Qualifizierungsprogramm
6.2 Zielgruppenbestimmung
6.3 Schulungsunterlagen
6.4 Anpassung der Lehrinhalte
6.5 Tutorial
6.6 Planung der Qualifizierungsmaßnahmen
6.7 Qualitätszirkel
6.8 Zusammenfassung und Ausblick



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Diesen Artikel haben wir am Mittwoch, 17. März 2010 in unseren Katalog aufgenommen.



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