VDMA 2003 196 Seiten Preis: Euro 139,10 ISBN 978-3-8163-0472-2
Ein Leitfaden zur LCC Analyse von Pumpensystemen Angetrieben durch Wettbewerbskräfte, weltweit steigende Energiekosten sowie einem Unternehmensumfeld, das auf eine Verbesserung der - unterm Strich - Leistungsfähigkeit ausgerichtet ist, befassen sich ganze Industrien, Regierungen, Unternehmen und Einzelpersonen zunehmend mit der Notwendigkeit, die Umwelt zu schützen, Wirkungsgrade zu verbessern und Investitionen zu optimieren. Die selben Organisationen richten ihr Augenmerk nicht nur auf die Entstehungskosten sondern ebenso auf die Gesamt-Lebens-Zyklus-Kosten (LCC) der Investition und die Betriebsentscheidungen, welche sie treffen. LCC ist ein Managementwerkzeug, welches Unternehmen bei der Minimierung von Verlusten und Maximierung der Energieausnutzung helfen kann. Es findet zunehmend Anwendung bei Entscheidungen bezüglich Sondierungsinvestitionen sowie Unternehmensplanungen. Bisher gab es keine anerkannte Richtlinie wie eine LCC Analyse bei Pumpen und Pumpensystemen durchzuführen ist. Was oftmals übersehen und überhört wird, ist, dass Pumpen allgegenwärtige Komponenten in eigentlich jedem Prozess sind, eingeschlossen jener Industrien, die sich mit Wasser und Abwasser, Chemikalien, Petrochemikalien, Nahrungsmitteln und pharmazeutischen Erzeugnissen beschäftigen, um nur ein paar zu nennen. Was nicht hinreichend bekannt ist, ist, dass Pumpen für fast 20% des weltweiten Energiebedarfs verantwortlich sind und dass sie beim Betrieb in bestimmten industriellen Anlagen bei 25 bis 50% des Energieverbrauchs rangieren. Das Potential für Einsparungen ist in der Tat enorm. Sind Pumpensysteme eine übersehene Möglichkeit? Über viele Jahre haben Pumpenhersteller das Leistungsvermögen der Pumpen in einem hohen Maß gesteigert - die Gestaltung und die Herstellungstechniken wurden optimiert. Pumpen sind im ureigensten Sinne hoch effiziente Maschinen. Dennoch, obwohl Pumpen oftmals als einzelne Komponenten erworben werden, erfüllen sie ihre Aufgabe nur, wenn sie als Teil eines Systems betrieben werden. Die Betriebskosten eines Systems hängen von vielen, voneinander abhängigen Faktoren ab, zum Beispiel davon, wie gut der Anlagenentwurf optimiert wurde, von der Beschaffenheit der Erst-Anlage sowie der Art und Weise, in der das System betrieben und gewartet wird. Die eigentlichen Erwerbskosten einer Pumpe machen tatsächlich nur einen geringen Teil der LCC einer stark beanspruchten Pumpe aus. Bedeutet dies, dass Pumpen eine übersehene Möglichkeit sind? Viele glauben das. Die Antwort hängt jedoch in hohem Maße davon ab, wie gut das Pumpensystem ausgelegt ist und welche Entscheidungen getroffen werden um seine Gesamtkosten zu minimieren. Inhalt: Allgemeines Pumpensystemauslegung Methoden zur Analyse bestehender Pumpensysteme Effektive Beschaffung durch Anwendung von LCC Empfehlungen für die Auslegung und die Beschaffung von Pumpensystemen Referenzen Liste der Begriffe und Symbole Anlagenkennlinien Förderleistungs- und Pumpenwirkungsgrade Antriebe und Kraftübertragungen Lifecycle
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